HARTMUT WICKERT

geb.24.5.1953, Bad Wildungen

1972-1974 Germanistik, Soziologie, Publizistik an der Ruhr-Universität in Bochum

1974-1978 an der Georg-August-Universität in Göttingen

1978 Staatsexamen.Schriftliche Arbeit über Heiner Müller und Walter Benjamin "Die Gegenwart als Zeitenraum"

Hospitanz bei Giorgio Strehler in Hamburg "Der gute Mensch von Sezuan"

Regieassistent bei Claus Peymann am Staatstheater in Stuttgart und am Schauspielhaus in Bochum

Regieassistent bei Johannes Schaaf am Schauspiel Frankfurt

1982/83 Dramaturg und Regisseur bei den Ruhrfestspielen Recklingausen

 1983 erste Inszenierung am Tübinger Zimmertheater

 1984 - 1988 Intendant des Tübinger Zimmertheaters

 1985   Sommertheater  in Tübingen HÖLDERLIN TÜBINGEN TURM Lindenhof Melchingen/Tübinger Zimmertheater

Inszenierungen u.a. TOTENFLOSS von Harald Müller im Schloßkeller von Hohentübingen

 1986 JOHANNISNACHTTRAUM wiederum zusammen mit dem Theater Lindenhof aus Melchingen am Schloß Hohentübingen und auf dem Stuttgarter Killesberg

 1988-1989 freier Regisseur in Basel bei FRANK BAUMBAUER

(Inszenierungen:

 H.-J.Schneider DIE THEATERFALLE, A.Bronnen VATERMORD, Menken/Ashman LITTLE SHOP OF HORRORS)

 1989-1993 Oberspielleiter am Stadttheater Konstanz bei ULRICH KHUON

Inszenierungen u.a.:

Schiller FIESKO, Lenz DIE SOLDATEN, Bruckner FRÜCHTE DES NICHTS, Walser NERO LÄSST GRÜSSEN, Kleist PRINZ FRIEDRICH VON HOMBURG, W.-Chr.Schröder SAURIER(UA), Shakespeare HAMLET, Gombrowicz YVONNE PRINZESSIN VON BURGUND, Cechov DIE MÖWE)

 1993-2000 Fester Regisseur/ künstlerische Leitung am Schauspiel Hannover mit ULRICH KHUON

Inszenierungen (u.a.):

Kleist, DAS KÄTHCHEN VON HEILBRONN, Handke DIE STUNDE DA WIR NICHTS VONEINANDER WUSSETN,ZURÜSTUNGEN FÜR DIE UNSTERBLICHKEIT, Cechov IVANOV, W.Allen VERBRECHEN UND KAVALIERSDELIKTE, Bernhard IMMANUEL KANT, Goethe FAUSTII, R.Goetz JEFF KOONS, Ayckbourn EINER FÜR ALLES, Hürlimann CARLETON, Koltes RÜCKKEHR IN DIE WÜSTE, Ostermaier TATAR TITUS, Kopetzky HERR CRAMPAS AUFTAUCHEND,

 2000für die Eröffnung der Niedersachsenwoche bei der EXPO:                      

  ÜBER NORMAL NULL von der Hoheit des Flachen

Am Thalia Theater in Hamburg :

Steffen Kopetzky, Nacht der Fliege

Handke NOCH EINMAL FÜR JUGOSLAWIEN die Fahrt im Einbaum

Am Theater Lindenhof in Melchingen:

Franz Xaver Ott, DIE LETZTEN SAUTAGE

2001 Thalia Theater Hamburg

Sandor Marai, DIE GLUT

 2002 Theater Bielefeld

Ulrich Zieger, Die Erzählung der ganzen Geschichte (UA)

Lothar Trolle, Novemberszenen (UA)

 2002  Deutsches Nationaltheater Weimar

Friedrich Schiller, Die Jungfrau von Orleans

 2003

Badisches Staatstheater Karlsruhe:

Ray Cooney, Ausser Kontrolle

 DNT Weimar:

Johann Wolfgang von Goethe, Faust II (faust a factory)

 seit Sept 2003:

Leitung des Schauspielstudios Weimar der Hochschule für Musik und Theater Mendelssohn-Batrtholdy  in Leipzig

 Dez 2003: Deutsches Nationaltheater Weimar

G.E.Lessing, Nathan der Weise mit Goethes "Mahomet"/ein Stück von Voltaire

 Juni 2004: Badisches Staatstheater Karlsruhe

Dorothy Lane, Happy End

 Sep. 2004, Thalia in der Gausstr. Hamburg

Moritz Rinke, Die Optimisten

 Dez.2004,  Theaterhaus Jena

Heiner Müller, Germania Tod In Berlin/Theaterhaus Jena

Juni 2005, Theater Heilbronn

Moliére, Der Menschenfeind

Okt. 2005, Theater an der Parkaue, Berlin

Brecht, Leben des Galilei

Dez. 2005, Theater Heilbronn

Kleist, Der Zerbrochene Krug

Sept 2006, Theater Heilbronn

Schiller, Kabale und Liebe

Frühjahr 2008,  Theater der Künste

Büchner, Leonce und Lena

Oktober 2008, Thalia Theater Hamburg

Hubert Fichte, Die Palette

 opryland

 

Veröffentlichungen und Vorträge

Alfred Nordmann/Hartmut Wickert: The Impossible Representation of Wonder: Space Summons Memory. (Theatre Research International, vol. 22, no. 1, 1997, pp. 38-48)

Alfred Nordmann/Hartmut Wickert: Shamanism Vilified and Redeemed: Sam Shepard's States of Shock. (Contemporary Theatre Review, vol. 8:4, 1998, pp. 38-54)

Alfred Nordmann/ Hartmut Wickert: Ende der Kritik, Beginn der Aufklärung: Aufführungsästhetische Reflektionen am Beispiel des Dokumentartheaters. (manuscript)

Alfred Nordmann/Hartmut Wickert: Operation Epsilon oder Wie die Deutschen doch noch ihre Atombombe erfanden, documentary play/literary collage based on the Farm Hall transcripts, in repertory at Schauspiel Hannover, November 15th, 1995, through June 1996

 - Macht der Zuschauer - Ohnmacht der Spieler, in:Dietrich zur Nedden (Hrsg.), Spiel ohne Ball. Materialien zu einer postheroischen Fußballtheorie für Kunstfreunde, Internationale Härte Verlag, 2001

Michael Börgerding/Hartmut Wickert: Prolog und Zurüstung, Vortrag anläßlich der Inszenierung von Peter Handkes Zurüstungen für die Unsterblichkeit am Staatstheater Hannover 

Michael Börgerding/Hartmut Wickert: Fast Trip to slow suicide - Eine Einführung. Vortrag anläßlich der Inszenierung von Goethes Faust - der Tragödie zweiter Teil am Staatstheater Hannover

 : Da nimmt die Katastrophe dann ihren Lauf, Regiestudierende arbeiten mit Schauspielstudierenden,
in: Lektionen 2 Regie, hrsg: Nicole Gronemeyer, Bernd Stegemann , Berlin 2009

 : Entdramatisierung des theatralen Raums in Peter Handkes "Die Stunde da wir nichts voneinander wussten"
in: Szenografei in Ausstellungen und Museen IV, Raum und Körper - Körperraum, Essen 2009